Kinderbehandlung

Vertrauen schaffen durch regelmäßige Vorsorgetermine für die "Kleinsten". Je früher ein Kind in die Praxis kommt, desto besser. Behutsame Kinderbehandlung und Prophylaxemaßnahmen.

 

Gesunde Zähne von Anfang an

Bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne, sollte man spielerisch mit dem Zähneputzen beginnen. Die ersten Milchzähne brechen mit 6 bis 8 Monaten durch. Mit Vollendung des dritten Lebensjahres ist das Milchgebiss mit zwanzig Zähnen komplett. Ab dem 6. Bis hin zum 14. Lebensjahr wachsen die bleibenden Zähne und ersetzen, Zahn für Zahn, das Milchgebiss.

Kinder können erst ab dem Schulalter wirklich alleine Zähne putzen, bis dahin müssen die Eltern nachputzen.

 

Die richtige Putztechnik

Mit kreisenden Bewegungen werden die Außen- und Innenseiten der Zähne gesäubert. Auf den Kauflächen wird die Bürste hin- und her bewegt.

Das Putzen nach der KAI Methode

 Kauflächen zuerst, dann die

 Außenflächen und zuletzt die

 Innenflächen der Zähne

                                                           

Morgens und abends

Ab Durchbruch des ersten Milchzahns: einmal täglich Zahnpflege: mit einer sehr weichen, angefeuchteten Babyzahnbürste und einem Hauch fluoridierter Kinderzahncreme.

Vom zweiten Geburtstag an werden die Milchzähne täglich zweimal – morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – gründlich und jeweils mit einer erbsengroßen Menge fluoridierter Kinderzahncreme geputzt.

 

Welche Zahnbürste ist geeignet

Eine kindgerechte Zahnbürste sollte abgerundete, weiche Borsten, einen kurzen Burstenkopf und einen kompakten Griff haben. Wichtig ist, dass die Zahnbürste regelmäßig alle 6-8 Wochen erneuert wird.

 

Eine eigene Zahnpasta

Für Kinder bis 6 Jahre wird eine Kinder-Zahncreme mit einem Fluoridgehalt bis 500ppm empfohlen. Das Fluorid stärkt die Zähne und macht sie widerstandsfähiger gegen Karies.

Prinzipiell sollte die Zahncreme sparsam verwendet werden, denn kleine Kinder können noch nicht gut ausspülen und verschlucken einen Teil davon.

 

Gesunde Ernährung

Muttermilch ist in den ersten Monaten die beste Ernährung. Zusätzlich können stilles Wasser sowie ungesüßter Tee angeboten werden.

Tipp: Nuckelflaschenkaries verhindern

Werden die Zähne ständig von süßen Flüssigkeiten umspült, entstehen beste Bedingungen für Kariesbakterien. Deshalb die Kinder möglichst früh aus dem Becher trinken lassen.Perfekte Durstlöscher sind Wasser oder zahnfreundlich ausgezeichnete Kindertees.

Eine zahnfreundliche Ernährung ist wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Die Basis bilden Getreideprodukte, wie Brot, Nudeln und Müsli. Frisches Obst und Gemüse sind ebenfalls von großer Bedeutung. Unverzichtbar sind Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt) und tierische Produkte wie Fleisch, Geflügel, Wurst, Eier und Fisch. Von großer Bedeutung für die Zähne sind all die süßen Sachen, wie Kuchen, Schokolade, Limonade, Cola, Eis, Bonbons und Marmelade. Der enthaltene Zucker bietet den idealen Nährboden für zahnschädigende Bakterien und erhöht deshalb das Kariesrisiko.

Wichtig: Nicht die Menge des Zuckers schadet den Zähnen. Entscheidend ist, wie oft Ihr Kind Süßes isst. Süßigkeiten sind nicht verboten, aber sie sollten nicht über den ganzen Tag verteilt gegeben werden. Süßes direkt nach den Hauptmahlzeiten essen und anschließend die Zähne putzen!

 

Regelmäßige Kontrolle – 2x im Jahr

Kinder sollten möglichst frühzeitig, regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt durchführen lassen. Somit können Zahnerkrankungen vorgebeugt werden und es können Hinweise für eine individuelle Zahnprophylaxe erfolgen.

                

Motivation & Spaß

Zähne putzen mit einem lustigen Zahnputzlied oder einer Zahnputzuhr geben die Zahnputzzeit vor.

 

Zahnbürste tanz in meinem Mund,

 putze mir die Zähne gesund.

 Auf und nieder – hin und her,

 Zähne putzen ist nicht schwer!

  ***

 Putz, Putz, Putz,

 runter mit dem Schmutz!

 Zähne müssen sauber sein,

 sonst kommen viele Löchlein rein!